Gesundheit
Sri Lanka und die Gesundheit
Eines gilt es bereits vor einer Reise nach Sri Lanka zu bedenken: das tropische Klima ist für europäische Reisende nicht immer unbedingt von Beginn an erträglich und oftmals gibt es demzufolge Kreislaufprobleme, mit denen man aufgrund einer möglichen, gegebenen Hitzeempfindlichkeit zu kämpfen hat. Anzuraten ist daher die Mitnahme von Kreislauftabletten oder schlicht und einfach das Mitführen kühlender Präparate, um dadurch eventuelle temperaturbedingte Schwächeanfälle zu vermeiden. Gleichermaßen unabdingbar sind de facto Insektenschutzmittel aller Art sowie Sonnenschutzcremes mit einem möglichst hohen UV-Schutz. Mücken und Fliegen übertragen das gefährliche, so genannte Dengue Fieber, das Fleckfieber oder auch die für den Menschen recht gefährliche Filariose. Apropos Körperpflege: auf eine gesunde und regelmäßige Reinigung und Pflege des Körpers soll zudem stets ein großer Wert gelegt werden. Denn Läuse und Flöhe verbreiten sich unter Umständen relativ schnell – die für sie günstigen Witterungsverhältnisse tragen gar zu einer erhöhten Gefahr eines Befalls bei. Aus diesem Grunde ist natürlich auch ein häufiger Wechsel, bzw. das kontinuierliche Auswaschen der Kleidung dringend zu empfehlen.
Wenn es auf Sri Lanka ernst wird
Wer während seines Sri Lanka-Aufenthaltes dennoch körperlichen Schaden nimmt – aus welchen Gründen auch immer – kann sich in einem der relativ häufig in den Orten ansässigen Krankenhäusern kostenlos behandeln lassen. Leider entsprechen allerdings die dortigen Hygienerichtlinien nicht in vollem Umfang denen der Gegebenheiten hierzulande….
Impfungen nicht vergessen!
Übrigens sollten Reisende mindestens ein Vierteljahr vor ihrem Auslandsaufenthalt in Sri Lanka bestimmte Impfungen durchführen, wie z. B. eine Impfung gegen Hepatitis A, gegen Malaria. Auch eine Typhus Impfung ist zu empfehlen. Darüber hinaus haben die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, wie sie auch in den meisten anderen Ländern dieser Welt zu beachten sind, selbstverständlich auch in Sri Lanka ihre Gültigkeit: vor dem Genuss von Wasser ist dieses also stets abzukochen, um somit mögliche Keime und Krankheitserreger zu vernichten und gefährlichen Durchfallerkrankungen im Vorfeld aus dem Weg zu gehen. Salmonellengefährdete Lebensmittel, wie z. B. Eier, Mayonnaise, rohes Fleisch etc. sollten nicht gegessen werden, da diese aufgrund der auf Sri Lanka stets relativ hohen Temperaturen in der Regel einem erhöhten Risiko der Keimbildung ausgesetzt sind.
Tollwut auf Sri Lanka
Da bekanntlich auf Sri Lanka häufig freilaufende Hunde und andere Tiere zu beobachten sind, spielt das Thema „Tollwut“ sicherlich keine geringe Rolle. Eine Tollwutimpfung daher sicherlich angebracht, jedoch muss im Falle eines Hundebisses in jedem Falle umgehend ein Arzt aufgesucht werden.